Kommunale Kindergärten oder Kitas werden mit Steuergeldern stark subventioniert, weshalb der Transparenzanspruch der Kommune an die Kinderbetreuungseinrichtungen sehr hoch ist. Um einen Überblick etwa über die Personal-, Gebäude- oder Betriebskosten in den unterschiedlichen Einrichtungen und verschiedenen Standorten zu haben, müssen Informationen zumeist entsprechend aufbereitet werden. Vielfach jedoch werden diese Daten in Systemen, die nicht miteinander verbunden sind, dokumentiert. Um mehr Transparenz zu haben, hat jetzt die Stadt Klagenfurt edkis, das Kindergarten-Informations-System der eurodata, eingeführt.
Der Einführung von edkis ging ein gemeinsames Projekt voraus, in dem die Experten der eurodata zusammen mit den Verantwortlichen der Stadt Klagenfurt definiert haben, welche Daten wichtig sind und wie diese erfasst und dargestellt werden sollen. Heute können die Kindergartenträger in edkis komplett ihre Standorte, Kindergartengruppen, Pädagogen usw. verwalten, Planungsvorgaben der Stadt erstellen und für die Kontrolle die Finanzdaten (inkl. Belegen) melden.
Im Fall eines Audits kann externen Wirtschaftsprüfern zudem ein direkter Zugang zu edkis gewährt werden, sodass diese unkompliziert ihre Prüfung durchführen können, ohne dass viel zusätzlicher Aufwand entsteht. Da das Feedback zu edkis bereits während der Testphase sehr gut war, ist geplant, zukünftig auch Kindergärten, die direkt von der Stadt betrieben werden, in edkis einzubinden. Ziel ist es, an einer zentralen Stelle sowohl externe als auch städtische Kindergärten zu verwalten.
