Connected Mobility

Connected Mobility

Einleitung:

Das Thema „Connected Mobility“ ist derzeit Trendthema, wenn es um neue Wertschöpfung in der Automobilbranche geht und wird als Zukunftsmarkt angesehen. Die Akteure in der Mobilitätsbranche stellen sich derzeit neu auf, denn „Connected Mobility“ verspricht enormes Potential. Bis 2020 soll der Markt für vernetzte Fahrzeuge um 45% wachsen. Es gibt sicherlich etliche Beispiele, die in diesem Umfeld realisiert werden können. eurodata möchte an Hand des sehr einfachen und plastischen Beispiels „Führen eines Fahrtenbuchs“ die Möglichkeiten dieser Solution aufzeigen.

Problem:

Wer kennt sie nicht, die Herausforderung des Führens eines Fahrtenbuchs? Eigentlich ein sehr einfaches, aber auch teilweise sehr nervenraubendes Thema, das viel Disziplin bedeutet und gerne vergessen wird. Gerade hier würde die Digitalisierung enorme Vereinfachung mit sich bringen.

Bestimmte Digitalisierungsprozesse haben sich zwar bereits etabliert, dennoch ist Optimierungsbedarf vorhanden, so dass der Nutzer einen echten Vorteil hat.

Lösung:

Die in der Abbildung beschriebenen Schritte sind Teil des Digitalisierungsprozesses. Allerdings wird der Prozess der Fahrtenbucherstellung an sich nicht durchbrochen – er wird lediglich effizienter. Eine echte eurodata Smart Services Solution kommt erst dann ins Spiel, wenn eine Nutzung des gesamten Ökosystems der vorhandenen Daten möglich ist. Das vernetzte Auto „Connected Car“ liefert bereits heute eine Unmenge an Daten über Standorte, gefahrene Kilometer, Tankfüllungen etc. Diese Tatsache haben wir uns zu Nutze gemacht.

Connected Mobility Fahrtenbuch

Umsetzung:

Durch die Vernetzung entsteht ein neues Ökosystem, in dem Daten zu einem eigenen Produktionsfaktor werden. Lumir Boureanu, CTO und Geschäftsführer unserer Tochter eurodata tec GmbH, hat seinen BMW über das „ConnectedDrive“ Angebot an die Smart Services Plattform von eurodata edbic angebunden. Somit können Autodaten mit z.B. dem Google-Kalender, den GPS Daten des Smartphones sowie den Daten von Informationsdienstleistern im Internet verknüpft werden. Das Fahrzeug überträgt so selbst die gefahrenen Kilometer. Tankstopps lassen sich erfassen, indem eine Prüfung bei jedem Fahrantritt stattfindet, ob sich die Tankfüllung erhöht hat. Darüber hinaus können Spritpreise und Tankstellen durch das Zusammenführen von GPS Daten und Google Maps ermittelt werden. Über die GPS Daten des Smartphones wird außerdem festgestellt, wer das Fahrzeug fährt und der Kalender wiederum gibt die Information, ob es sich um eine dienstliche oder private Fahrt handelt. Der Vorteil ist, dass das so aufgebaute Ökosystem automatisch mitlernt. Somit entstehen eine enge, wertvolle Bindung zum Fahrer und zu seinem Verhalten. Mit der Zeit werden Ziele, Tankintervalle und weiteres automatisch erkannt.

Das Resultat: Das Fahrtenbuch erstellt sich selbst und kommuniziert über den Bildschirm im Fahrzeug oder über eine Chat-App auf dem Smartphone mit dem Fahrer.  

Fazit: Es wird kein weiteres System zur Datenerfassung benötigt, denn durch den Anschluss an das vorhandene Ökosystem, das alle nötigen Daten liefert, wird das traditionelle Konzept des „Fahrtenbuchs“ hinfällig. Was mit einem Fahrtenbuch begonnen hat, wurde schnell zu einem Ökosystem des Fahrers, in dem nicht das Auto, sondern der Fahrer im Zentrum steht. Das Auto hat quasi die gleiche Rolle wie ein Smartphone angenommen und sich vernetzt. Das Keyword „Internet der Dinge“ steht hier ganz klar im Fokus. Deswegen sprechen wir auch nicht alleine nur von Connected Car, sondern vielmehr von Connected Mobility.

eurodata tec GmbH ist eine eurodata-Tochter, die Software-Lösungen und Consultingleistungen rund um das Thema „Industrie 4.0“ anbietet. Im Fokus stehen dabei die Datenintegration edbic sowie das Prozessmonitoring mit edpem.

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